Sanacura Coach

Es wird Zeit, dass der Generation 50+ alternative Lebensentwürfe aufgezeigt werden können, die sich an den Bedürfnissen dieser Master Consumer orientieren. Zu diesen alternativen Entwürfen gehört ganz besonders das Bel Logis Projekt: Master Consumer Communities (Senioren-Wohngemeinschaften) innerhalb individuell geführter Privathotels, betreut und angereichert durch Sanacura Coaches, die sehr viel mehr sind, als Rund-um-die-Uhr verfügbare Pflegekräfte aus dem Ausland oder gar mobile Pflegedienste. Und die eine Zusatzqualifikation als Kräuterfachwirt sowie eine Basisbildung in unternehmerischem Denken haben. Damit werden Sanacura Coaches den Anforderungen der neuen Berufswelt, dem Wettbewerbe auf dem Pflege- und Betreuungsmarkt sowie ganz besonders den Bedürfnissen und Wünschen der "neuen Alten", der BestAger, der Master Consumer gerecht. Das Bündnis offeriert gemeinsam mit den Phoenix Akademien genau diese Bedürfnisbefriedigung durch Etablierung des neuen Berufsbildes Sanacura Coach, die entsprechenden Aus- und Weiterbildungsangebote und die Etablierung des Bel Logis Projektes gemeinsam mit Hotelbetreibern.

Steigende Lebenserwartung und sinkende Geburtenzahlen verschieben die Altersstruktur unserer Gesellschaft kontinuierlich. Obgleich sich viele noch guter Gesundheit erfreuen, stellt sich die Sinn-Frage in diesem Lebensabschnitt wieder neu. Viele Menschen beschleicht in dieser Phase ein Gefühl der Sinnlosigkeit, die Freude an Sozialkontakten kann schwinden - beides wirkt sich negativ auch Agilität und Aktivität aus. Aber es gibt auch die Mehrheit dieser Generation 50+: Die BestAger, die Master Consumer - diejenigen 80% dieser Generation, die nicht von Altersarmut betroffen und die zu 43% die Kunden von Porsche und Harley Davidson sind.

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Master Consumer statt Rentner

Auszüge aus dem Referat "Megatrends und Chancen" von Rolf Neuendorf anlässlich des
jährlichen Strategietreffens der Führungsmannschaft und Förderer der
Angels Association | Wealth & Welfare, 27. - 29.06.2014 in Poznan, Polen

 

Megatrends verändern unser Leben nachhaltig

Es gibt fünfzehn Megatrends, die in den nächsten zwanzig Jahren unser ganzes Leben verändern werden und denen wir uns nicht entziehen können: Klimawandel, Energiewende, Neo-Urbanisierung, Jungendarbeitslosigkeit, Rentendesaster, Pflegenotstand, Zivile Unruhen, Versorgungsprobleme – um nur einige zu nennen. Diesen Megatrends muss sich in erster Linie die Gesellschaft, muss sich das Bürgertum stellen und es darf diese Verantwortung nicht länger an Politiker abschieben, die in aller Regel nur kurzfristig planen und agieren. Aber, und das ist ebenso wichtig, wir müssen auch die Chancen daraus begreifen, diese Chancen ergreifen und nutzen. Denn nur wenn wir Chancen ergreifen, erringen wir die Ressourcen und Kraft, uns allen Herausforderungen erfolgreich zu stellen. Die Führungsmannschaft der Angels Association | Wealth & Welfare hat dies schon vor Jahren erkannt und die Geschäftspolitik in einer harten Kursänderung entsprechend optimiert. Minerva, Jupiter und EcoEden sind nur drei Beispiele für Projekte, die Megatrends aufgreifen und gesellschaftliche Verantwortung, unternehmerische Weitsicht und wirtschaftliche Erfolge in eine Symbiose bringen. Vor diesem Hintergrund ist das Erstarken der Vereinigungen „Das Bündnis“ und „Phoenix Akademien“ zu sehen: Das Bündnis | Bündnis Familienunternehmer, Energie- und Agrarwirtschaft beschäftigt sich gemeinsam mit den Phoenix Akademien seit langem mit den Themen Seniorenleben, Pflegenotstand, Ausbildung von Pflegeberufen und Alternativen zu den Angeboten.

 

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Das Bündnis formt ein neues Berufsbild

 Die Bundesrepublik Deutschland ist eine vergreisende Gesellschaft. In keinem Land der Welt – mit Ausnahme Japans – verändert sich das Verhältnis von alten zu aktiven Menschen in so kurzer Zeitspanne in so radikalem Umfang. Die Implikationen für den Wohlstand unserer Gesellschaft, sollten alle Maßnahmen der Gegenlenkung versagen, haben die wenigsten bis dato begriffen. Schon heute, auf Basis der aktuellen Rentenformeln, leben Rentner und Pensionäre in beträchtlichem Umfang auf Kosten der arbeitenden und nachwachsenden Generation – nichts ist so unsicher, wie die Rente der heute Arbeitenden.

Diese wirtschaftliche Bürde kann jedoch auch als Chance begriffen werden. Fokussieren sich die Werbetreibenden heute gern auf die Gruppe der 14 bis 49-Jährigen, so bekommt diese in den nächsten 10 Jahren unter Kaufkraftgesichtspunkten zunehmend Konkurrenz durch die Gruppe der materiell überdurchschnittlich gut gestellten Pensionäre.

Diese haben ein anderes Verständnis von Leben und Konsum im Vergleich zu der Kriegsgeneration, die heute das Bild der Alten in der Gesellschaft prägt. Sie haben ihren Wohlstand häufig selbst erarbeitet, sind viel gereist und weltoffen. Sie legen Wert auf Qualität, möchten am Leben partizipieren und nicht an den Rand abgeschoben werden. Sie sind bereit, Vermögen für eigene Zwecke zu konsumieren und denken nicht in erster Linie an ihre Nachkommen.

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Bürgertum gegen Unkultur

Lustvoll, abwiegelnd und schönfärbend wird über den heutigen Jugendkult, Handy-Unkultur und Internet berichtet – fast süffisant aber lassen sich die Medien aus über den Bürger, der seinen Abfall entsorgt, wenn er heim geht, der mit dem Rad nicht auf dem Gehweg fährt, um Fussgänger nicht zu gefährden, der Musik in Zimmerlautstärke hört, um die Nachbarn nicht zu stören. Statt hinter dem Jugendpack herzuräumen, im wahrsten und im übertragenen Sinne, könnte man doch mal aufräumen: Durch Polizeistreifen, durch Strafbefehle, durch Mitnahme auf die Polizeiwache. Warum denn bitte nicht? Warum denn immer wieder falsche Toleranz, anstatt das Bürgertum zu unterstützen? Giuliani hat aus dem Dreckskaff New York wieder eine saubere und im Alltag sichere Stadt gemacht. Ist das rechtsradikal?

Doch in Deutschland gilt eine solche Autorität als nicht schicklich. Toleranz wird pervertiert, denn immer mehr gelten die, die schweigend zusehen, wenn Präkariat und Jugendliche die Sau herauslassen, als tolerant.

Und genauso wird der bürgerliche Ausdruck von Freiheit pervertiert, im realen Leben, wie auch im Internet: Freiheit gilt schon lange nicht mehr als die Freiheit, mit der sich der Einzelne sein zivilisatorisch eingefriedetes Territorium der Selbstentfaltung leisten kann. Aber es bedeutet nun einmal nicht, sich die Freiheit herauszunehmen, sich eigennützig und a-sozial solange zu gerieren, bis sich irgendjemand mutig entgegenstellt.

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